
Wichtigste Fragen zur Wassersicherheit
Die Statistiken zur Wassersicherheit haben wir für Sie in einem Artikel in der Rubrik Facts zusammengetragen und kommentiert. Dabei berufen wir uns auf Texte und Forschungsberichte der bfu und gegebenenfalls anderer Verfasser. Sie finden den Artikel hier.
Die meisten Schulen und Schwimmbäder bieten den Wasser-Sicherheits-Check an. Mehr Infos finden Sie auch auf der Website von swimsports.ch.
Die bfu empfiehlt den WSC Kindern, die bereits schwimmen können. Dies ist in der Regel im Alter von neun Jahren der Fall. Weitere Infos finden Sie hier.
Die nach dem WSC erlangte Mindestkompetenz soll Kindern helfen, sich nach einem Sturz ins Wasser selber an den Beckenrand oder ans Ufer zu retten. Zusätzlich sollen Kinder mit dem WSC mehr Sicherheit im Tiefwasser gewinnen. Ihr Kind darf jedoch nie alleine und unbeaufsichtigt baden oder schwimmen gehen. Infos finden Sie auch hier.
Selbst wenn Ihr Kind eine Schwimmhilfe wie z.B. «Flügeli» trägt, muss es immer beaufsichtigt werden. Schwimmhilfen bieten keine hundertprozentige Sicherheit gegen das Ertrinken. Schon gar nicht in tiefen Gewässern. Luftmatratzen oder aufblasbare Tiere sind keine Schwimmhilfen sondern Spielzeuge und somit nicht geeignet.
Wer die sechs Baderegeln der Schweizerischen Lebensrettungsgesellschaft SLRG befolgt, kann das Unfallrisiko deutlich reduzieren:
1. Kleine Kinder nie unbeaufsichtigt am Wasser lassen. Sie kennen keine Gefahren.
2. Nie alkoholisiert oder unter Drogen ins Wasser! Nie mit vollem oder ganz leerem Magen schwimmen.
3. Nie überhitzt ins Wasser springen. Der Körper braucht Anpassungszeit.
4. Nicht in trübe oder unbekannte Gewässer springen. Unbekanntes kann Gefahren bergen.
5. Luftmatratzen und Schwimmhilfen gehören nicht ins tiefe Wasser. Sie bieten keine Sicherheit.
6. Lange Strecken nie alleine schwimmen. Auch der besttrainierte Körper kann eine Schwäche erleiden.
Die Water-Safety-Kampagne läuft über eine Zeitdauer von drei Jahren. Der Medien- und Partnerevent am 28. April 2011 im Berner Bad «Marzili» gibt den Startschuss zur Kampagne. Für die Kampagnendauer sind diverse Massnahmen geplant. Der aktuelle Stand der Aktivitäten wird regelmässig im Blog bekannt gegeben. Hier gelangen Sie zu den Einträgen.
Die meisten Kinder im Alter von fünf bis neun Jahren ertrinken beim Baden im Hallenbad oder beim Spielen am Wasser. Pro Jahr gibt es in dieser Altersklasse zwei bis drei Ertrinkungsfälle – eine Zahl, welche die bfu auf «Null» senken möchte. Die wenigen Ereignisse (fünf Fälle zwischen 2000 und 2008 in der Altersklasse der Fünf- bis Neunjährigen) stellen grosses Leid und eine unvorstellbare Belastung für die betroffenen Familien, Schulen und Lehrpersonen dar. Solche Unfälle erhalten jeweils auch ein grosses Medieninteresse. Demgegenüber ist festzuhalten, dass Baden und Schwimmen die zweitbeliebteste Sportart der Schweizer Kinder ist und in Seen, Flüssen und Bädern tausende von Stunden unfallfrei geschwommen und gebadet wird. Baden und Schwimmen wirken sich bei regelmässiger Ausübung positiv auf das gesamte Körpersystem aus und diese Aktivitäten machen viel Spass. Mehr dazu erfahren Sie in der Rubrik Facts.
Die Water-Safety-Kampagne wird von folgenden Partnerorganisationen unterstützt:
Schweizerischer Badmeister-Verband SBV
Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG
Association des piscines romandes et tessinoises APR
Verband Hallen- und Freibäder VHF
swimsports.ch
Lehrerverband Schweiz LCH
Elternmitwirkung.ch
Jugend und Sport J+S
Schweizerischer Schwimmverband SSCHV
Seepolizei des Kantons Zürich
Pädiaterinnen und Pädiater der Schweiz
Arbeitsgemeinschaft Schweizer Sportämter ASSA
Die Water-Safety-Kampagne arbeitet mit einem Symbol in der Form einer gelben Dusche, die unachtsame Betreuungspersonen abspritzt sowie mit einer Vielzahl an Massnahmen in verschiedenen Medien und Bereichen. Neben Besuchen in Badis, Plakaten und Beachflags, sind auch Give-Aways für Eltern und Kinder sowie digitale Massnahmen Bestandteil der Kampagne. Das Kampagnen- und Blogzentrum unserer Website gibt darüber ausführlich Auskunft.
Unser Kampagnensymbol Didi Dusche wird im Laufe der Kampagne verschiedene Badeanstalten besuchen und Water Safety repräsentieren. Das ist der Water-Safety-Run. In diesem Zusammenhang sind vereinzelt Konzerte und weitere Aktivitäten geplant. Im Fokus steht dabei die Aufklärung der Eltern und Betreuungspersonen über die richtige Aufsicht ihrer und anderer Kinder. Neben der Abgabe von Give-Aways wird auch der Kampagnen-Flyer verteilt; dieser enthält nützliche Tipps zur richtigen Aufsicht.
Diese Daten sind im Bereich Medien verfügbar.
Die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG ist jene gemeinnützige, nach ZEWO-Richtlinien tätige Organisation, die den Schutz und die Rettung des menschlichen Lebens im und um das Wasser zum Ziel hat. Die SLRG ist Mitglied des Schweizerischen Roten Kreuzes; sie handelt im Einklang mit dessen Grundsätzen, Leitlinien und Beschlüssen. (Quelle: Website SLRG)
Rettungsschwimmer kann jeder werden, der ein guter Schwimmer ist. Die Voraussetzung hierfür sind unterschiedliche Brevets, die man ab dem elften Lebensjahr absolvieren kann (Jugendbrevet Rettungsschwimmen). Innerhalb der Rettungsschwimmer-Ausbildung gibt es zudem verschiedene Kursstufen, die den Ausbildungsgrad des Rettungsschwimmers bezeichnen. Die SLRG empfiehlt, diese Ausbildung alle vier Jahre durch den Besuch eines Wiederholungskurses aufzufrischen. Eine Übersicht hierfür finden Sie auf der Website der SLRG unter der Rubrik Ausbildung.
swimsports.ch ist die Vereinigung der am Schwimmsport interessierten Verbände und Institutionen der Schweiz. swimsports.ch bezweckt, möglichst viele Menschen aller Altersstufen den vielfältigen Schwimmsport regelmässig erleben zu lassen und sorgt für die Sicherstellung einer qualitativ hochstehenden Ausbildung von Leitenden im Schwimmsport. (Quelle: swimsports.ch)
Medien wenden sich bitte an den Mediensprecher der bfu. Angaben dazu finden Sie unter Kontakt. Privatpersonen wenden sich bitte per Kontaktformular an die bfu. Wir nehmen schnellstmöglich Kontakt mit Ihnen auf.